Die Navigation in eisigen Gewässern stellt besondere Herausforderungen an den Schiffsbetrieb. Pneumatische Fender spielen eine entscheidende Rolle beim Schutz von Schiffen und Hafeninfrastruktur. Während herkömmliche pneumatische Fender im Allgemeinen robust sind, erfordern extreme Kälte und das Vorhandensein von Eis spezielle Lösungen, um ihre optimale Leistung und Langlebigkeit zu gewährleisten.

Herausforderungen durch extreme Kälte und Eis
Wenn die Temperaturen sinken, können herkömmliche Gummimischungen steif und spröde werden. Dies beeinträchtigt die Fähigkeit eines Fenders, Energie zu absorbieren, erheblich und erhöht das Risiko, dass er bei einem Aufprall reißt oder bricht. Außerdem zieht sich Gummi bei Kälte zusammen, wodurch Lücken zwischen dem Fender und dem Schiff oder Dock entstehen können. Diese Lücken können die effektive Kontaktfläche verringern und die Energieabsorption beeinträchtigen.
Das Eindringen von Feuchtigkeit ist ein weiteres großes Problem. Wenn Wasser in den Kotflügel eindringt und gefriert, kann es innere Schäden verursachen und die Integrität des Kotflügels beeinträchtigen. Darüber hinaus verringert die Eisbildung auf der Oberfläche des Kotflügels die Flexibilität und Effektivität, wodurch die Fähigkeit, Stöße zu absorbieren, beeinträchtigt werden kann. Ständiges Reiben am Eis beschleunigt außerdem die Abnutzung der Außenschicht des Kotflügels.
Pneumatische Fenderlösungen für extreme Kälte
Um diese Herausforderungen zu meistern, haben die Hersteller spezielle pneumatische Fenderlösungen entwickelt. Diese beinhalten oft fortschrittliche Materialien und Konstruktionsmerkmale.
Kältebeständige Materialien
EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Monomer) ist ein synthetischer Gummi, der für seine hervorragende Kälteflexibilität und Haltbarkeit bekannt ist. Dies macht ihn zu einem bevorzugten Material für Kotflügel in kalten Klimazonen. Die Hersteller verwenden auch spezielle Gummimischungen, die so konzipiert sind, dass sie auch bei extremer Kälte flexibel bleiben und Energie absorbieren können. Zum Beispiel, Die pneumatischen Fender von Sunhelm sind so konstruiert, dass sie auch bei -50 Grad Celsiusdie ihre überlegene Leistung bei rauen, eisigen Bedingungen unter Beweis stellen. Diese Formulierungen verringern das Risiko von Sprödigkeit und Rissbildung.
Verbesserte Designmerkmale
Dickere Wände und robuste Strukturen tragen dazu bei, einer möglichen Sprödigkeit entgegenzuwirken und die Energieaufnahmefähigkeit bei Kälte zu erhalten. Hydropneumatische Fender sind eine weitere spezielle Option, die häufig für das Andocken von U-Booten verwendet wird. Diese Fender enthalten ein Gemisch aus Luft und Wasser. Ihr Design ist weniger anfällig für extreme klimatische Bedingungen und gewährleistet einen kontinuierlichen Schutz für untergetauchte Schiffskörper. Sie sind außerdem mit einer Schutzhülle versehen, die den Körper vor Abnutzung und der Meeresumwelt schützt.
Schutzbeschichtungen und -systeme
Die Anwendung Schutzanstriche verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, die zum Einfrieren und zu inneren Schäden führen kann. Einige Beschichtungen stoßen sogar aktiv die Eisbildung ab und tragen dazu bei, die Flexibilität und Leistungsfähigkeit des Fenders zu erhalten. Viele pneumatische Fender, wie der Typ Yokohama, mit einem Chain-Tire-Net (CTN) System. Dieses Gitter aus Reifen und Ketten bietet zusätzlichen Schutz für die Außenhaut des Kotflügels. Es schützt vor Abrieb durch Eis und andere Elemente. Die Hersteller verwenden häufig verzinkte Ketten und Gummimanschetten, um die Korrosionsbeständigkeit zu erhöhen und den Abrieb der Gummioberfläche des Kotflügels zu verhindern.
Inflation und Druckmanagement
Es ist wichtig, Systeme einzusetzen, die die Temperatur und den Zustand des Kotflügels überwachen, da der Luftdruck im Inneren des Fahrzeugs bei Temperaturschwankungen schwanken kann. Füllen Sie den Kotflügel immer mit dem vom Hersteller empfohlenen Druck auf und überprüfen Sie ihn regelmäßig. Dies gewährleistet eine optimale Leistung unter allen Bedingungen, auch bei extremer Kälte.
Spezialisierte Fendertypen
Yokohama Kotflügel sind weithin für ihre hohe Energieabsorption und geringe Reaktionskraft bekannt. Viele Hersteller, wie NANHAI, geben ausdrücklich an, dass ihre Yokohama-Kotflügel auch bei niedrigen Temperaturen flexibel bleiben und Energie absorbieren können. Dadurch eignen sie sich für kalte Klimazonen und eisige Umgebungen. Sie sind so konzipiert, dass sie rauen Umweltbedingungen, einschließlich extremer Temperaturen, standhalten.
Aufrechterhaltung der Leistung in eisigen Gewässern
Neben einer speziellen Konstruktion sind eine ordnungsgemäße Wartung und Betriebspraktiken entscheidend. Regelmäßige Inspektionen auf Anzeichen von Verschleiß, Luftdruck und allgemeine Unversehrtheit zu überprüfen. Lagern Sie Kotflügel, wenn sie nicht in Gebrauch sind, an einem kühlen, trockenen Ort, geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung, Chemikalien und extremen Temperaturen. Leichtes Aufpumpen kann dazu beitragen, dass sie ihre Form behalten.
Wichtig ist auch, dass die Fender für die Größe des Schiffes und die Anlegebedingungen geeignet sind. Dies gewährleistet einen angemessenen Schutz. Schließlich müssen Fender sein sicher befestigt um durch thermische Kontraktion verursachte Lücken zu vermeiden.
Durch die Kombination von fortschrittlicher Materialwissenschaft mit robustem Design und sorgfältiger Wartung können pneumatische Fenderlösungen die Herausforderungen von extrem kalten und eisigen Gewässern effektiv meistern und einen sicheren und effizienten Schiffsbetrieb gewährleisten.


