Hintergrund des Projekts
Im Jahr 2024 sah sich ein Massengutterminal in Südostasien bei den Anlegevorgängen der Schiffe mit zunehmenden Herausforderungen konfrontiert. Das Terminal wickelte jährlich mehr als 200 Schiffsanläufe ab, darunter Massengutfrachter mit einer Tragfähigkeit von 20.000 bis 80.000 DWT.
Das bestehende Fendersystem war bereits seit über 15 Jahren im Einsatz. Mit zunehmender Größe der Schiffe stellten die Hafenbetreiber verschiedene Probleme fest:
- Häufige Beschädigungen an alten Kotflügeln
- Höhere Wartungskosten
- Erhöhte Belastung der Kaianlagen
- Schwierigkeiten bei der Aufnahme größerer Schiffe bei rauer See
Laut dem Instandhaltungsleiter des Terminals:
“Wir haben mehr Zeit mit der Reparatur des Fendersystems verbracht, als wir erwartet hatten. Einige Schiffe legten mit einer höheren Anlegeenergie an, als die ursprüngliche Konstruktion zuließ.”
Im Rahmen eines geplanten Infrastrukturverbesserungsprojekts beschloss der Terminal, sein Liegeplatzschutzsystem zu modernisieren.

Warum sich der Hafen für Zellfender entschieden hat
Nach der Bewertung verschiedener Fender-Typen, darunter zylindrische und konische Fender, entschied sich das Ingenieurteam aus folgenden Gründen für Cell Fenders:
Hohe Energieaufnahme
Am Terminal legen regelmäßig schwer beladene Massengutfrachter an. Zellfender sorgen für eine hohe Energieaufnahme bei gleichzeitig relativ geringer Reaktionskraft und tragen so zum Schutz sowohl der Schiffe als auch der Kaianlagen bei.
Lange Lebensdauer
Der Hafen benötigte eine Lösung, die in einer tropischen Meeresumgebung mit starker UV-Strahlung und Salzwasserkorrosion im Dauerbetrieb eingesetzt werden kann.
Kompatibilität mit Frontblenden
Der ausgewählte Entwurf sah mit UHMW-PE beschichtete Stahlplatten vor. Diese Konfiguration trägt dazu bei, die Belastungen des Schiffes gleichmäßiger zu verteilen und den Druck auf den Rumpf beim Anlegen zu verringern.
Nachweisbare Erfolgsbilanz
Der Ingenieurberater hatte zuvor für mehrere Handelshäfen in der Region Zellfender spezifiziert und war mit deren Leistungsfähigkeit vertraut.
Installationsvorgang
Im Rahmen des Projekts wurde das bestehende Schutzsystem für den Liegeplatz durch Folgendes ersetzt:
- 24-Zellen-Kotflügel
- Stahl-Frontplatten
- UHMW-PE-Beschichtete Polierpads
- Verzinkte Ketten und Zubehör
Die Installation wurde während einer geplanten Wartungsabschaltung durchgeführt, um die Beeinträchtigungen des Hafenbetriebs so gering wie möglich zu halten.
Der Projektingenieur erklärte:
“Die Installation verlief reibungslos. Dank des modularen Aufbaus konnte unser Auftragnehmer die Arbeiten innerhalb des geplanten Zeitrahmens abschließen.”
Leistung nach einem Jahr
Nach etwa zwölf Monaten Betrieb führte das Terminal eine interne Überprüfung des modernisierten Liegeplatzes durch.
Verbesserte Anlegesicherheit
Der Hafen berichtete von reibungsloseren Schiffskontakten bei den Anlegevorgängen, insbesondere beim Umschlag größerer Massengutfrachter.
Die Lotsen stellten fest, dass die Aufprallkräfte des Schiffes im Vergleich zum bisherigen Fendersystem besser kontrolliert zu werden schienen.
Reduzierte Wartungsanforderungen
Aus den Wartungsprotokollen ging hervor, dass die routinemäßigen Reparaturarbeiten deutlich zurückgegangen waren.
Nach Angaben des Wartungsteams:
“Seit der Installation sind keine größeren Schäden aufgetreten. Routinemäßige Inspektionen sind zwar weiterhin erforderlich, aber Reparaturarbeiten waren bisher nur in geringem Umfang notwendig.”
Bessere Lastverteilung
Durch die Kombination aus Zellfendern und Frontplatten konnten die Anlegekräfte auf eine größere Kontaktfläche verteilt werden.
Dadurch wurde der lokale Druck auf die Schiffsrümpfe verringert und die Anlegeleistung insgesamt verbessert.
Gesteigertes Vertrauen in den Betrieb
Die Terminalbetreiber zeigten sich zuversichtlicher beim Umschlag größerer Schiffe bei mäßigem Seegang.
Der Betriebsleiter erklärte:
“Das neue System bietet uns mehr Flexibilität. Wir können nun unterschiedliche Schiffsgrößen am Liegeplatz problemlos abfertigen.”
Wichtigste Ergebnisse
Nach einem Jahr Betrieb stellte das Terminal Folgendes fest:
| Artikel | Vor dem Upgrade | Nach dem Upgrade |
|---|---|---|
| Reparaturen an Kotflügeln | Häufig | Minimal |
| Kompatibilität mit Behältern | Begrenzt | Verbessert |
| Wartungsaufwand | Hoch | Unter |
| Sicherheit beim Anlegen | Mäßig | Höher |
| Betriebsausfall | Gelegentlich | Reduziert |
Gewonnene Erkenntnisse
Der Terminal nannte mehrere Faktoren, die zum Erfolg des Projekts beigetragen haben:
- Korrekte Berechnung des Energiebedarfs für das Anlegen vor der Auswahl der Ausrüstung.
- Einsatz von Frontblenden zur effektiveren Lastverteilung.
- Regelmäßige Überprüfung von Ketten, Auflagen und Befestigungselementen.
- Auswahl eines Fendertyps, der für die künftige Vergrößerung der Flotte geeignet ist.
Das Ingenieurteam betonte, dass die Auswahl des richtigen Fendersystems auf der Grundlage der tatsächlichen Schiffsverkehrsmuster wichtiger sei als die bloße Wahl des größten verfügbaren Fenders.
Schlussfolgerung
Für Häfen, in denen mittelgroße bis große Handelsschiffe abgefertigt werden, gehören Zellfender nach wie vor zu den zuverlässigsten Lösungen zum Schutz der Liegeplätze.
Im Rahmen dieses Projekts trug das modernisierte Zellfendersystem dazu bei, die Sicherheit beim Anlegen zu verbessern, den Wartungsaufwand zu verringern und die Betriebssicherheit zu erhöhen, ohne dass größere Änderungen an der bestehenden Kaistruktur erforderlich waren.
Auch wenn jeder Hafen unterschiedliche Anforderungen stellt, zeigt dieses Beispiel, wie ein richtig konzipiertes Cell-Fender-System in anspruchsvollen gewerblichen Hafenumgebungen einen langfristigen Mehrwert bieten kann.

